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Seelsorgebereiche

Übersicht

Die Seelsorgebereiche sind inzwischen schon bald drei Jahre alt. Neben die Frage: "Warum brauchen wir überhaupt Seelsorgebereiche?" sind vor Ort erste positive Erfahrungen der Zusammenarbeit getreten: "Wir können uns gegenseitig unterstützen und von einander lernen!"

Worum es mit und in den Seelsorgebereichen geht, ist im Pastoralplan für das Erzbistum beschrieben und in den Handlungsfeldern und Schwerpunkten der Pastoral entfaltet. Erzbischof Dr. Ludwig Schick hat deshalb den Pastoralplan ganz bewusst vor den Maßnahmen zur Neustrukturierung im Januar 2005 veröffentlicht und in Kraft gesetzt hat.

Er hat dem Pastoralplan die Überschrift gegeben: „Den Aufbruch wagen – heute!“ Und er hat in einem abschließenden Kapitel des Pastoralplans eine Zielangabe gemacht für die Umsetzung: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten (Martyria), damit sie eure guten Werke sehen (Diakonia) und euren Vater im Himmel preisen (Liturgia)“ (Mt 5,16). Das Volk Gottes im Erzbistum soll sich als Kirche Jesu Christi erneuern und attraktiv werden, damit unsere Zeitgenossen sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört: Der Herr ist mit euch“ (Sach 8,23).

Zwischen Aufbruch und dem Erreichen des Ziels liegt ein Weg, an dessen Beginn wir derzeit stehen. Die derzeitige Situation der Kirche inmitten rascher gesellschaftlicher Entwicklungen und gleichzeitiger innerkirchlicher Veränderungen bis hin zur Verknappung der personellen und finanziellen Ressourcen verlangt einen entschiedenen, auch inhaltlich-geistlichen Aufbruch.

Dieser Aufbruch ist mit dem Pastoralplan angezielt, angefangen mit dem Schlüsselwort „Evangelisierende Pastoral“ über die Stichworte „Kooperation“, „Pastoral im Netzwerk“, über das Kapitel „Alle sind berufen“ bis hin zum letzten Schwerpunkt „Eine Welt“. Zur Umsetzung und Konkretisierung dieser Ziele wollen die Seelsorgebereiche dienen.