GemeindeentwicklungWorum es geht ...„Dass eine Ortskirche nicht wächst, mag auszuhalten sein, dass sie aber nicht wachsen will, ist schlechthin unakzeptabel. Teilen Sie dieses Urteil? Wenn ja, dann muss uns Katholiken in Deutschland zum Thema „missionarische Kirche“ mehr einfallen als bisher.“ Dieses Wort von Bischof Joachim Wanke macht deutlich, worum es bei Gemeindeentwicklung geht. -
Es geht um eine nüchterne Wahrnehmung der Situation:
Die Kirche steckt in einer tiefen Krise. Die bekannten Tatsachen – weniger Mitglieder, weniger Personal, weniger Geld – sind Symptome. Sie zeigen: immer weniger Menschen können verstehen und nachvollziehen, dass der Glaube der Kirche für ihr Leben bedeutsam ist. - Es geht um eine klare Entscheidung: Die Kirche kann nicht so weitermachen wie bisher.
Das heißt, alles Bisherige muss auf den Prüfstand! Dass etwas bisher gut war, ist kein ausreichender Grund mehr, es auch weiterhin so zu tun. Was getan wird, muss seine Begründung von der Zukunft her finden. - Es geht um ein wesentliches Thema: Die Kirche muss ihren missionarischen Auftrag neu entdecken.
Kirche ist nicht um ihrer selbst willen da! Sie soll Zeichen und Werkzeug des Heiles für die Menschen sein. - Es geht um mutige Offenheit für „Neues“: Die Kirche muss sich mehr einfallen lassen als bisher.
„Mehr“ – damit ist noch nicht gesagt: Was. Notwendig ist eine kreative, offene Suchbewegung, bei der das Ergebnis nicht schon bekannt ist. Das erfordert den Mut, Neuland zu betreten.
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